OVK Praxis Impulse liefern profunde und wertvolle Tipps für rechtskonformes Agieren im Zeitalter der DSGVO

Widmeten sich im Rahmen der OVK Praxis Impulse Faszination Online in Wien dem Thema „DSGVO – Jetzt erst recht werben“ an: Martin Leiter (ÖBB Holding), Ronald Kopecky (KOMDAT Datenschutz), Isabell Lichenstrasser (Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG) OVK-Leiter Eugen Schmidt (AboutMedia), Mathias Kolb (AboutMedia) und Moderator Maximilian Mondel (MOMENTUM Wien).
Vier Datenschutz-Experten erläuterten im Rahmen der Veranstaltungsreihe OVK Praxis Impulse Faszination Online am 16. Mai in Wien, was werbetreibende Unternehmen nach Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung beachten müssen, um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.

In wenigen Tagen ist es so weit: Am 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, womit für alle Unternehmen, die in irgendeiner Form Daten speichern und verarbeiten, ein gänzlich neuer Rechtsrahmen geltend wird. Um werbetreibenden Unternehmen und Institutionen eine Vorstellung davon zu geben, was durch die EU-weit geltende DSGVO auf sie zukommt, hat der Online Vermarkterkreis (OVK) im iab austria wenige Tage vor Inkrafttreten gleich zwei Veranstaltungen zum Thema DSGVO – eine in Linz und eine Wien – auf den Terminplan gesetzt. Der erste von zwei Events im Rahmen der Veranstaltungsreihe OVK Praxis Impulse Faszination Online unter dem Titel „DSGVO – Jetzt erst recht werben!“ ging am 3. Mai in der Linzer Tabakfabrik in Szene. Der zweite Event mit dem nämlichen Titel fand am 16. Mai im Forum Mozartplatz in Wien-Wieden statt. Moderiert wurden beide OVK Praxis Impulse vom Medien- und PR-Experten Maximilian Mondel (MOMENTUM Wien).

DSGVO: Neue Pflichten für Unternehmen, neue Rechte für Individuen

Den ersten von vier Vorträgen hielt Ronald Kopecky von KOMDAT Datenschutz, einem Beratungsunternehmen, das sich auf den Datenschutz nach nationalen und EU-Vorgaben spezialisiert hat, Unternehmen in Sachen DSGVO-Konformität berät und Firmen auch als externer Datenschutzbeauftragter zur Verfügung steht. Kopecky ging in seinen Ausführungen auf die Grundsätze der Datenverarbeitung sowie die neuen Pflichte datenspeichernder Unternehmen ein. Außerdem widmete er sich in seinem Vortrag den Chancen und Risiken in Zusammenhang mit der DSGVO und brachte dabei zum Ausdruck, dass die neue Gesetzeslage nicht nur als Bedrohung für Unternehmen zu verstehen ist, sondern eben auch als Chance, den generellen Umgang mit Daten in Unternehmen zu überdenken und in geordnete Bahnen zu lenken. Alles in allem gelang es Kopecky, den mehr als 50 Besuchern des OVK-Events die grundsätzliche Angst vor dem neuen Gesetz zu nehmen.

Aus dem Erfahrungsschatz eines langjährigen Datenschutzbeauftragten

Als zweiter Speaker betrat Martin Leiter, seit 2012 Konzerndatenschutzbeauftragter der ÖBB Holding AG, die Bühne der OVK Praxis Impulse zum Themenkreis DSGVO. Der Jurist ging in seinen Ausführungen darauf ein, was ein Datenschutzbeauftragter überhaupt ist, welche Personen in einem Unternehmen als Datenschutzbeauftragte geeignet sind, welchen Mehrwert ein Datenschutzbeauftragter einem Unternehmen bringt und welche Unternehmen generell einen Datenschutzbeauftragten bestellen sollten. Verpflichtend ist die Einsetzung eines Datenschutzbeauftragten jedenfalls laut Leiter für Behörden und öffentliche Stellen, für Unternehmen, deren Kerntätigkeit in der umfangreichen regelmäßigen und systematischen Überwachung von betroffenen Personen in großem Umfang besteht sowie für Unternehmen, deren Kerntätigkeit in der Verwendung von Daten besonderer Kategorien in großem Umfang besteht.

Und wie darf man nun werben und wie nicht?

Die „Rechtsgrundlagen für eine Verwendung von personenbezogenen Daten und spezielle Rechtsfragen in Zusammenhang mit Werbung“ machte Rechtsanwältin Isabell Lichtenstrasser von der Kanzlei Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG in ihrem Vortrag zum Thema. Lichtenstrasser, die sich schwerpunktmäßig mit Datenschutzrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und Strafrecht beschäftigt, betonte, dass es dem Gesetzgeber in Zusammenhang mit behavioural und contextual advertising vor allem darum geht, personenbezogene Daten, also alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen, zu schützen. Die Jurisitn brachte in ihrem erkenntnisreichen Vortrag über die zukünftigen rechtlichen „Dos and Don’ts“ digitaler Werbung aber auch zum Ausdruck, dass selbst Juristen erst nach dem Wirksamwerden der DSGVO Klarheit erhalten werden, wie die Rechtspraxis in Zusammenhang mit der DSGVO aussehen werde.

Von Cookies, Pixels, Opt-ins und Permissions

Als vierter und letzter Vortragender betrat der Informatiker Mathias Kolb, Chief Technology Officer von AboutMedia, einem Unternehmen, das seine Partner und Kunden dabei unterstützt, ihr digitales Kommunikationspotential voll auszuschöpfen, die Bühne. Gemäß dem Titel seines Vortrags „Unternehmerische Umsetzung der DSGVO auf Webseiten anhand eines Fallbeispiels“ widmete sich Kolb der Vorbereitung von Website-Betreibern auf das DSGVO-Zeitalter. Kolb brachte Licht ins Dunkel von Cookies, Tracking Cookies, Pixels, Tracking Pixels, Opt-ins und Opt-outs, und erklärte, ob und inwiefern die Konsumenten demnächst informiert und unter welchen Umständen ihnen Opt-outs angeboten werden müssen.

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Widmeten sich im Rahmen der OVK Praxis Impulse Faszination Online in Wien dem Thema „DSGVO – Jetzt erst recht werben“ an: Martin Leiter (ÖBB Holding), Ronald Kopecky (KOMDAT Datenschutz), Isabell Lichenstrasser (Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG) OVK-Leiter Eugen Schmidt (AboutMedia), Mathias Kolb (AboutMedia) und Moderator Maximilian Mondel (MOMENTUM Wien).
© iab austria / Christian Mikes

Widmeten sich im Rahmen der OVK Praxis Impulse Faszination Online in Wien dem Thema „DSGVO – Jetzt erst recht werben“ an: Martin Leiter (ÖBB Holding), Ronald Kopecky (KOMDAT Datenschutz), Isabell Lichenstrasser (Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG) OVK-Leiter Eugen Schmidt (AboutMedia), Mathias Kolb (AboutMedia) und Moderator Maximilian Mondel (MOMENTUM Wien).

Über den OVK Österreich im iab austria

Der Online Vermarkterkreis Österreich (OVK) ist die vom iab austria ins Leben gerufene Interessenvertretung der österreichischen Digital-Vermarkter und -Publisher mit dem Zweck der nachhaltigen und wirtschaftlichen Entwicklung des digitalen Werbemarktes in Österreich. Die obersten Ziele des OVK sind die Initiierung und Durchführung von Maßnahmen sowie deren Kommunikation im Bereich Markttransparenz, Werbequalität, Planungseffizienz, Standardisierung von Werbeformaten, mit dem Augenmerk auf stetig veränderte und wachsende Anforderungen für Vermarkter – jedoch abgestimmt mit den Bedürfnissen von Werbetreibenden. Darüber hinaus engagiert sich der OVK auch in nationalen und internationalen Gremien für die Weiterentwicklung der Branche. Leiter des OVK im iab austria ist Eugen Schmidt, Geschäftsführer von AboutMedia. Teilnehmer am OVK sind Michael Eder (Krone Multimedia), Pierre Greber (styria digital one), Alexandra Hofer (Regionalmedien Austria), Georg Klauda (Goldbach Audience), Maximilian Pruscha (YOC), Eugen Schmidt (AboutMedia), Matthias Seiringer (ORF-Enterprise), Christopher Sima (oe24) und Elisabeth Plattensteiner (Purpur Media).

Pressekontakt

Maximilian Mondel, MOMENTUM Wien,
+43 (0) 664 2247609
maximilian.mondel@momentum.wien

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