AMC-Studie: 75 Prozent der Österreicher kommunizieren über Messenger-Dienste und nutzen Online-Banking

Georg Wiedenhofer, Präsident des Marketing Club Österreich und Präsident der Austrian Marketing Confederation, hat die Digitalisierungsstudie bei der GfK beauftragt: „In der Studienreihe ,Marketing 2020‘, die von der AMC durchgeführt und vom MCÖ erstellt wird, geht es darum, der Marketing-Community valide Daten für ihre tagtägliche Arbeit zur Verfügung zu stellen.“
Im Auftrag der Austrian Marketing Confederation (AMC) hat das renommierte Marktforschungsinstitut GfK Österreich eine umfassende Studie zum Status quo der Nutzung digitaler Dienste und Services in Österreich erstellt.

75 Prozent der Österreicher versenden Nachrichten über Messenger-Dienste. 64 Prozent der Österreicher nutzen die Paketnachverfolgung von im Web bestellten Waren von Logistikdienstleistern. 75 Prozente erledigen ihre Bankgeschäfte online. Und 45 Prozent erwerben Bekleidungs- und Modeartikel im Internet. Das sind nur einige Zahlen, Daten und Fakten einer brandaktuellen Erhebung der Austrian Marketing Confederation (AMC). Unter dem Titel „Wie digital ist Österreich“ hat die AMC beim renommierten Marktforschungsinstitut GfK Österreich eine Studie zur Nutzung digitaler Services durch Herrn und Frau Österreicher in Auftrag gegeben. Konkret hat die GfK unter die Lupe genommen, welche digitalen Dienste, Services und Applikationen von den Österreichern regelmäßig genutzt werden und wie weit verbreitet Online-Shopping in den unterschiedlichsten Handelssegmenten bei der österreichischen Bevölkerung ist.

Mag. Georg Wiedenhofer, Präsident des Marketing Club Österreich (MCÖ) und Präsident der Austrian Marketing Confederation erklärt die Beweggründe für die Initiierung der Digitalisierungsstudie: „Unter der Dachmarke ,Marketing 2020‘ haben wir bereits einige Studien zu Themen in Auftrag gegeben, die die heimische Marketingbranche aktuell beschäftigen und in Zukunft bewegen werden. In der Studienreihe geht es darum, der Marketing-Community valide Daten für ihre tagtägliche Arbeit zur Verfügung zu stellen.“

Unterschiedliche Nutzung von digitalen Angeboten in Österreich

Die Studienergebnisse zeichnen ein interessantes Bild der fortschreitenden Digitalisierung in unserem Land: Beeindruckende 75 Prozent der Österreicher verwenden Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook Messenger. Immerhin zwei Drittel der Österreicher nutzen die Paketnachverfolgung, weil sie wissen wollen, wo ihre bei E-Commerce-Anbietern bestellten Waren geblieben sind. Jeweils 41 Prozent holen sich Kochanleitungen aus dem Internet und nutzen Online-Preisvergleichsplattformen. Bereits je 35 Prozent beantragen ihre Autobahn-Vignette elektronisch, nutzen Videostreaming-Angebote wie Netflix, Amazon Prime oder Sky und telefonieren über Video-Telefonie-Angebote via Skype, Facetime oder WhatsApp. Immerhin 32 Prozent der im Rahmen der „Wie digital ist Österreich“-Studie Befragten haben eine digitale Bürgerkarte mit Handy Signatur oder reichen ihren Steuerausgleich digital ein. Geringe Anwendung finden aktuell noch Services wie die externe Heizungssteuerung oder die Fernüberwachung des Wohnraums mittels Smartphone.

E-Commerce-Hits der Österreicher: Banking, Mode und Reisen

Auch die Scheu vor E-Commerce-Angeboten haben Herr und Frau Österreicher längst verloren: Auf die Frage, welche E-Commerce-Angebote sie im vergangen Halbjahr aktiv genutzt haben, nannten 75 Prozent Online-Banking. Drei Viertel aller Österreicher erledigen ihre Bankgeschäfte also mittlerweile digital. An zweiter Stelle in der Liste der E-Commerce-Hits finden sich mit 45 Prozent Bekleidung und Mode. Immerhin ein Drittel der Österreicher haben in den vergangenen sechs Monaten Reisen oder Flüge sowie Kino-, Theater und Konzertkarten und Bücher online gekauft. 24 Prozent gaben an, Medikamente online bestellt zu haben. 22 Prozent haben Schuhe im Web erworben. Und 17 Prozent gaben zu Protokoll, fertige Mahlzeiten wie Pizza oder Sushi online bestellt zu haben. Am Ende der Auflistung der E-Commerce-Hits finden sich Baumarktartikel und Autozubehör mit jeweils 8 Prozent sowie Schmuck mit 7 Prozent. Auch der Abschluss von Versicherungen im Internet ist mit 6 Prozent noch nicht sehr gängig. Und der Kauf von neuen oder gebrauchten Autos ist mit 2 Prozent noch recht überschaubar.

Die Studie „Wie digital ist Österreich“ kann via buero@markeringlcub.at angefordert oder auf www.marketingclub.at runtergeladen werden.

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Georg Wiedenhofer, Präsident des Marketing Club Österreich und Präsident der Austrian Marketing Confederation, hat die Digitalisierungsstudie bei der GfK beauftragt: „In der Studienreihe ,Marketing 2020‘, die von der AMC durchgeführt und vom MCÖ erstellt wird, geht es darum, der Marketing-Community valide Daten für ihre tagtägliche Arbeit zur Verfügung zu stellen.“

Austrian Marketing Confederation (AMC)

Die Austrian Marketing Confederation (AMC) ist der Dachverband der Marketingclubs in Österreich. Dazu zählen der Marketing Club Graz, die I3 – Initiative Intelligent Innovation in Kärnten, der Marketing Club Linz, der Marketing Club Salzburg, der Marketing Club Tirol, der Marketing Club Vorarlberg und der Marketing Club Österreich in Wien. Sämtliche Marketing Clubs in Österreich stehen für mehr als 3.000 Mitglieder, Marketingentscheider in Unternehmen und Institutionen sowie Führungspersönlichkeiten aus der Marketing- und Kommunikationsbranche.Die AMC ist ein österreichweites Netzwerk, tauscht Informationen aus, erstellt gemeinsame Studien, unterstützt sich gegenseitig und fördert auch gemeinsame Aktivitäten der Clubs. Ebenso werden aktuelle Branchenthemen in die Clubs getragen, gemeinsame Stellungnahmen abgegeben, die dann auch in weiteren Kooperationen mit anderen Branchenverbänden veröffentlicht werden. Die AMC wird seit 2011 im Zweijahresrhythmus vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort mit der Durchführung des Staatspreis Marketing beauftragt und organisiert auch die Verleihungsveranstaltung des des Staatspreis Marketings im Rahmen einer großen Marketing Gala.

Pressekontakt

Maximilian Mondel, MOMENTUM Wien,
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