Green Marketing Studie 2026
68 Prozent sehen einen Wirkungsverlust von Green Marketing. Gleichzeitig halten 52 Prozent das Thema langfristig für einen zentralen Markenhebel. Was läuft schief – und was müssen Unternehmen jetzt anders machen?
Die Green Marketing Studie 2026 von MOMENTUM Wien und FUTURESTRATEGIES zeigt, wie Marketing- und Kommunikationsverantwortliche in Österreich nachhaltige Kommunikation aktuell wahrnehmen, einsetzen und bewerten. 97 Befragte, 31 Fragen und eine zentrale Diagnose: Green Marketing befindet sich im strategischen Blindflug.
Die Vollstudie kostet 1.800 Euro netto und umfasst sämtliche Ergebnisse, Agentur-Splits, strategische Einordnung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Green Marketing ist nicht verschwunden. Aber zwischen strategischem Anspruch, tatsächlicher Umsetzung und gemessener Wirkung klafft eine deutliche Lücke.
68%
sehen einen Wirkungsverlust von Green Marketing in den vergangenen ein bis zwei Jahren.
52%
sehen Green Marketing langfristig als zentralen Markenhebel.
78%
halten Green Marketing für problematisch, wenn Nachweise fehlen oder nicht transparent sind.
43%
sagen: „Wir tun mehr, als wir kommunizieren.“
64%
nehmen Green Marketing intern als teurer oder eher teurer wahr.
54%
messen den Erfolg ihres Green Marketings nicht systematisch.
57%
setzen Green Marketing in weniger als einem Viertel ihrer Marketingmaßnahmen ein – oder gar nicht.
Das Problem ist nicht fehlende Relevanz. Es ist fehlende Steuerbarkeit.
54 Prozent messen den Erfolg ihres Green Marketings nicht systematisch. Gleichzeitig nehmen 64 Prozent Green Marketing intern als teurer oder eher teurer wahr. Und bei 57 Prozent spielt es in weniger als einem Viertel der Marketingmaßnahmen eine Rolle – oder gar keine.
Daraus entsteht ein Kreislauf: Was nicht gemessen wird, bleibt in seiner Wirkung unsichtbar. Was unsichtbar wirkt, gerät unter Kostendruck. Was unter Kostendruck steht, wird weniger eingesetzt. Die Studie nennt diesen Zustand strategischen Blindflug.
Und trotzdem sehen 52 % Green Marketing langfristig als zentralen Markenhebel.
Das Potenzial ist da. Die Frage ist, wie Unternehmen es wieder belegen, verankern und messen können.
Die Gesamtwerte erzählen nur einen Teil der Geschichte. In der Vollstudie zeigen sich deutliche Unterschiede darin, wie Green Marketing je nach Perspektive wahrgenommen wird – etwa bei strategischer Verankerung, Umsetzung, Sichtbarkeit und Wirkungsmessung. Besonders spannend: Eine kritischere Einschätzung der heutigen Praxis bedeutet nicht automatisch weniger Vertrauen in das langfristige Potenzial.
Alle 31 Fragen mit Charts und Einordnung.
Executive Summary für das Management.
Sonderauswertung Agenturen vs. Unternehmen.
Die drei strategischen Hebel im Detail, mit praktischen Beispielen.
Fünf konkrete nächste Schritte für das eigene Unternehmen.
Für Marketing- und Kommunikationsleitungen, Geschäftsführungen, Brand- und Nachhaltigkeitsverantwortliche sowie Agenturen, die entscheiden müssen, welche Rolle Green Marketing künftig in Marke, Kommunikation und Budget spielen soll.